Der Europäische Tier- und Naturschutz e.V. (ETN), TASSO e.V. und der Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. (bmt) starten eine gemeinsame Kampagne gegen den grausamen Handel mit Hundewelpen. Unter dem Slogan „Wühltischwelpen – nein Danke!“ realisieren sie ab Dezember eine breit angelegte Aufklärungsoffensive. Ziel ist es, die Missstände des illegalen und unseriösen Hundehandels offen zu legen und damit das zehntausendfache Tierleid zu beenden. Neben der Aufklärung bieten sie Betroffenen auch Hilfestellung, um die Machenschaften der Hundemafia öffentlich anzuprangern.
Hier lesen sie gesamte Pressemitteilung.
Hier gelangen Sie zum gemeinsamen Positionspapier der Tierschutzverbände "Selbstverpflichtung zum seriösen Tierschutz im Zusammenhang mit Tiervermittlung"
Hier kommen Sie zu unserer Aktionskarte.
Der bmt sowie andere namhafte Organisationen haben sich zum Tierschutzbündnis „Kaninchenmast, nein danke“ zusammengeschlossen. Ziel der Kampagne soll die Abschaffung der Käfighaltung von Kaninchen sein, „Freiland statt Käfig“. Kaninchenfleisch liegt im Trend, nach den Skandalen um BSE, MKS und Vogelgrippe hat sich der Verzehr von 1995 auf 2008 regelrecht verdoppelt. Unter deutschen Konsumenten gilt das Fleisch als besonders fett‑ und cholesterinarm, mehr als 25 Millionen Kaninchen werden so jährlich verspeist. Doch wie die Tiere gehalten werden, bleibt für den ahnungslosen Verbraucher meist im Dunkeln verborgen. Lobbyvereinigung und Handelskonzerne suggerieren gerne eine ländliche Tieridylle, doch das Gegenteil ist oftmals der Fall. In engen Käfigen hocken tausende Kaninchen und warten auf ihren Tod, artgerechte Haltung: Fehlanzeige, das Geschäft mit der Ware Tiere.
Unterstützen Sie unsere Aktion und unterschreiben Sie auf der Unterschriftenliste. Weitere Informationen sowie eine aktuelle Videodokumentation zum Thema Kaninchenmast finden Sie auf der Kampagnen-Website http://www.kaninchenmast.info


Der Hessische Rundfunk hat die Sendung ‚herrchen gesucht’ nach über 30 Jahren eingestellt. Der bmt hatte sich vergeblich für den Erhalt der Sendung eingesetzt und hatte im Vorfeld eine Protestpostkartenaktion initiiert. Tausende hessische Tierheimtiere müssen nun länger im Tierheim auf ein neues Zuhause warten. Hier erfahren Sie mehr.


Übergabe der Protestkarten
Wie die Chinesische Botschaft die Annahme verzögerte
Dr. Jörg Styrie und der bmt-Ehrenamtliche Peter Gliese (links) warten, dass die Mitarbeiter der Botschaft die Protestkarten annehmen Wie Sie wissen startete der bmt mit den Olympischen Spielen in Peking zeitgleich seine Kampagne für ein Tierschutzgesetz in China. 10.500 Protestkarten konnten wir bis zum Welttierschutztag sammeln und noch einmal 1500 online gesammelte Unterschriften. Weitaus schwieriger als die Mobilisierung von Mitgliedern und Tierfreunden gestaltete sich die Kontaktaufnahme zur Chinesischen Botschaft, um die Unterschriften zu überreichen. Woche um Woche wurde bmt-Vorsitzender Dr. Jörg Styrie von einer Botschafts-Mitarbeiterin vertröstet...
ein versprochener Termin kurzfristig zurück gezogen und schließlich die Möglichkeit eröffnet, die Protestnoten ohne nähere Gespräche im Gebäude abzugeben.
Auch mit den Pro-Tibet-Demonstranten sei ähnlich verfahren worden, erklärt uns ein Polizist. Man habe den Bürgerprotest als Ausdruck gelebter Demokratie einfach ignoriert. Doch zumindest öffnet sich für uns plötzlich das Tor auf das Gelände der festungsartig gesicherten Botschaft am Märkischen Ufer. Dr. Jörg Styrie und sein ehrenamtlicher Helfer, Peter Gliese, dürfen im Eingangsbereich die Kartons mit den Unterschriften absetzen und unser Schreiben mit Anliegen dem Pförtner übergeben.
„Ich halte es gerade bei nicht demokratischen Regierungen für sehr wichtig, seinen friedlichen Protest immer wieder deutlich zu machen“, sagt der bmt-Vorsitzende. „Steter Tropfen höhlt den Stein!“ Ihnen allen unseren herzlichen Dank für Ihre Unterstützung; wir werden weiter versuchen, den Tierschutz in China voranzutreiben.“
 Die Chinesische Botschaft am Märkischen Ufer in Berlin gleicht einer Festung |

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Neuer Fall von Animal hoarding – bmt nimmt die verwahrlosten Hunde auf
Die heulenden Hunde von Parchim
25. Oktober, 10.00 Uhr. Es ist kalt an diesem Herbstmorgen. Gribbin-Kassebade, ein Dörfchen unweit von Parchim, liegt still. Am Himmel ziehen Wildgänse, ab und zu bellt ein Hofhund.
„Sie wird uns nicht aufmachen“, befürchtet Frau Zander. Die Amtsveterinärin aus Parchim, Mecklenburg-Vorpommern, ist seit über einem Jahr mit einem ganz besonderen Fall von animal hoarding beschäftigt: Eine ca. 50jährige Frau lebt mit inzwischen 28 Hunden und fünf Welpen in einem Gehöft, ohne Küche, Bad und Mobiliar.
Nach zähen Verhandlungen zwischen Behörden und Anwalt der Hundebesitzerin hat sie sich bereit erklärt, einen Großteil der Hunde abzugeben. Der bmt hat sofort seine Hilfe zugesichert und ist mit dem Vorsitzenden Dr. Jörg Styrie, Tierheimleiter Karsten Plücker und seinem ehrenamtlichen Helfer aus Kassel, Norbert Herzog, vor Ort.

Protestieren Sie mit dem bmt bei Bundesministerin Ilse Aigner gegen Langzeittransporte von Rindern nach Libyen
Mit Stolz hat Dr. Gerd Müller, Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium über eine Pressemitteilung am 7. Juli verkünden lassen, dass Libyen seinen Markt für deutsche Rinder und Rindfleischprodukte öffnet. Die Veterinärdienste beider Länder haben bereits entsprechende Vereinbarungen getroffen. Der bmt hat umgehend Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner aufgefordert, keine Schlachttiere nach Libyen zu transportieren und die Vereinbarung mit Libyen entsprechend zu korrigieren.
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