Tierheime & Geschäftsstellen
"Recht der Tiere"
Downloaden und/oder bestellenMit seinen 10 Geschäftsstellen, 8 Tierheimen und einem Tierschutzzentrum ist der bmt im gesamten Bundesgebiet vertreten. Zusätzlich betreut der Verein fast 400 Gnadenbrottiere in ausgewählten Pflegestellen und auf Gnadenbrothöfen.

Dr. Jörg Styrie, 49 Jahre, verheiratet, drei Kinder, leitet seit 2000 den Landesverband Berlin. Zu diesem Zeitpunkt war er seit fünf Jahren als wissenschaftlicher Mitarbeiter im bmt tätig. Der studierte Agrarwissenschaftler wurde 1997 in den Beirat des Vereins berufen und 2001 zum Stellvertreter der damaligen Bundesvorsitzenden Jutta Breitwieser bestimmt. Für Dr. Styrie ist es damit seine zweite Amtsperiode als Bundesvorsitzender.
Petra Zipp, 51 Jahre, ist seit 1977 Mitglied des bmt und seit 2006 stellvertretende Bundesvorsitzende. Sie begleitete in den 80iger Jahren verantwortlich den Ausbau des ehemaligen Aussiedlerhofes zum Tierheim Elisabethenhof und baute konsequent die Öffentlichkeitsarbeit in der Region um Bad Vilbel und später Reichelsheim aus. Sie ist Leiterin der Tierheimkommission innerhalb des Vereins und nimmt 2006 eine neue Herausforderung als Tierheimleiterin des neuen bmt-Tierschutzzentrums in Baden-Württemberg an. Neben der Etablierung des Tierschutzzentrums in Pfullingen engagiert sich Petra Zipp im Auslandstierschutz und baut die Projekte des bmt in Ungarn und Rumänien aus. Die Auslandstierschutzkoordinatorin gewinnt den Weltstar Pierre Brice für ihr Anliegen, das Elend der Straßenhunde, besonders in Rumänien, öffentlich zu machen. Unter ihrer Initiative entsteht die große bmt-Kampagne „Auch Straßenhunde haben ein Recht auf Leben“ mit Unterstützung von Prominenten wie Pierre Brice und Schauspieler Christian Wolff.
Über 300 Gäste unterzeichnen auf der Auftaktveranstaltung im Januar 2008 in München die Resolution, in der die EU zu ihrer Verantwortung für Straßenhunde gemahnt wird. 14 Monate später hat Petra Zipp in Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Organisationen über 60.000 Unterschriften gesammelt, die sie gemeinsam mit dem ETN, TASSO und Vier Pfoten in Brüssel der EU-Kommission überreicht.
Bernd Stephan, verheiratet, seit über 20 Jahren Mitglied im bmt, gehört zu den großen Förderern des Vereins. Seine Bernd-Stephan-Tierschutz-Stiftung, dessen Vorsitzender er ist, ermöglicht vier Tierheimen im Ausland (Bulgarien, Rumänien, Südfrankreich und Portugal) den Unterhalt. Außerdem finanziert er Gnadenhöfe in Deutschland und fördert die Arbeit mehrerer heimischer Tierschutzorganisationen. Der Unternehmer Bernd Stephan, Schatzmeister auch im Tierschutzverein Bad Homburg und des Tierheims Hochtaunus, ist gleichzeitig Ehrenpräsident der französischen Tierschutzorganisation „Sans Collier Provence Gareault“. Dieser Verein rettet Hunde aus Tötungsstationen und vermittelt sie innerhalb Frankreichs sowie in die Schweiz und nach Deutschland.
Für Bernd Stephan ist es ebenfalls die zweite Amtsperiode im bmt-Vorstand, wenn auch nicht aufeinander folgend. Von 1993-1997 war der Unternehmer aus Bad Homburg bereits Schatzmeister des Vereins und stellte sich nun abermals für diesen Posten zu Verfügung.
Karin Stumpf, 51 Jahre, verheiratet, Assistentin der Geschäftsleitung eines renommierten Kölner Unternehmens, übt nun schon zum dritten Mal das Amt der Schriftführerin aus. 1982 bot sie im Tierheim Köln-Dellbrück ihre Hilfe als Gassigängerin (früher „Hundeausführerin“) an und wurde bereits wenig später überall dort eingesetzt, wo Unterstützung dringend erforderlich war. Neben ihrer Berufstätigkeit übernahm die Kölnerin Spät- und Nachtdienste, machte Zwinger sauber und wurde in die Vermittlung oder zum Telefondienst eingeteilt. Mit der Hundebegleitergruppe organisierte sie regelmäßige Infostände im Tierheim und Umkreis und Demonstrationen zu aktuellen Tierschutzthemen (Käfighühner, Pelztragen, Tierversuche etc.).
1997 wurde Karin Stumpf in den Beirat berufen, 2001 zur Schriftführerin in den Bundesvorstand gewählt. Kurz nach der Wahl begleitete Karin Stumpf ihre Kollegin Petra Zipp das erste Mal nach Ungarn und konnte sich ein Bild von den Verhältnissen im Land und der überaus schwierigen Situation der ungarischen Tierschützer machen.
Seit über acht Jahren setzt sich Karin Stumpf inzwischen für das Tierheim in Pecs ein, begleitet Hundetransporte, Baumaßnahmen und die Entwicklung vor Ort. Karin Stumpf ist die Ansprechpartnerin für das Ungarnprojekt des bmt und hat auch in ihrem Leben die Konsequenzen aus ihrer Hingabe zum Auslandstierschutz gezogen: Das Ehepaar Stumpf beherbergt Hunde und Katzen aus Rumänien, Ungarn, Spanien und Deutschland.