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Auch Straßenhunde haben ein Recht auf Leben!



Große bmt-Veranstaltung mit u.a. Pierre Brice und Christian Wolff.
Wir helfen den Straßenhunden Europas!
Lesen Sie den gesamten Flyer!
 

Am 3. August startet der bmt:

Große Plakataktion gegen Verkauf von Kleintieren in Baumärkten

Dicht gedrängt sitzen Mucki und Schlappohr in einem völlig verdreckten und durchfeuchteten Pappkarton, der von Unbekannten vor dem Tor des Tierheims abgestellt wurde. Die beiden Kaninchen teilen dieses Schicksal mit vielen anderen Kleintieren, die vermehrt in den Sommermonaten in den Tierheimen abgegeben werden. Die überwiegende Mehrzahl dieser Tiere stammt aus Baumärkten mit Tierabteilungen. Der geringe Preis und die Möglichkeit der sofortigen Mitnahme verführen manchen Baumarktbesucher zu einem Spontankauf, der oft schon nach kurzer Zeit bereut wird. Der Tiere überdrüssig geworden landen sie im Tierheim oder werden einfach ausgesetzt. Doch damit muss Schluss sein!

Mit einer groß angelegten Plakataktion startet der Bund gegen Missbrauch der Tiere e. V. (bmt) am 3. August 2009 in Hamburg, Köln, Frankfurt und München seine Kampagne gegen den Verkauf von Kleintieren in Baumärkten. Mit den drei dargestellten Plakatmotiven machen wir auf die Problematik des Spontankaufs von Kleintieren in Baumärkten aufmerksam und fordern ein Verkaufsverbot.
 
 
(Wenn Sie die Bilder vergrößert betrachten möchten, bitte anklicken!)
 
Bewusst haben wir den Start der Kampagne in den Monat August gelegt. Denn gerade in der Ferienzeit sind unsere Tierheime hoffnungslos überfüllt. Neben der Überbelegung im Katzen- und Hundebereich ist die zunehmend Flut von abgegebenen Kleintieren kaum mehr zu bewältigen. Die Betreuung und Versorgung der vielen Kleintiere stellt die Tierheime vor fast unlösbare Aufgaben.

Mit der Plakataktion möchten wir gleichzeitig auch für die Übernahme von Tieren aus unseren Tierheimen werben. Im Gegensatz zu den Baumärkten findet in den Tierheimen eine umfassende Beratung der Interessenten hinsichtlich der Bedürfnisse der Tiere an eine artgerechte Haltung und Fütterung statt. Zudem sind die Tiere aus den Tierheimen meist kastriert, so dass unerwünschter Nachwuchs verhindert wird. Sozial lebende Tiere werden nie alleine abgegeben, sondern nur zu zweit, falls nicht schon ein verträgliches Tier im Haushalt lebt. Bestehen Zweifel an der Eignung des zukünftigen Halters, raten die Tierheim-Mitarbeiter auch schon mal von der Übernahme eines Tieres ab.

Anders die Erfahrungen mit den Tierverkäufen in Baumärkten: Ziel des Gesprächs ist der Verkauf, und nicht immer verfügt das Personal über eine ausreichende Sachkunde. Oft unterliegt schon die Geschlechterbestimmung dem Zufallsprinzip, vermeintlich gleichgeschlechtliche Tiere haben plötzlich Nachwuchs. Auch auf die Sozialstrukturen der Tiere untereinander wird keine Rücksicht genommen. Erschwerend kommt hinzu, dass die gleichzeitig angebotenen Käfige in der Regel viel zu klein sind und eine artgerechte Haltung verhindern.

Dankbar wären wir Ihnen, wenn Sie uns in unserer Arbeit unterstützen würden. Spenden Sie unter dem Stichwort „Hilfe für die Baumarkttiere“ auf nachfolgendes Konto

 
HypoVereinsbank

Kto: 444947, BLZ: 700 202 70

Kontoinhaber: Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V.
 
oder nutzen Sie die Möglichkeit der nebenstehenden Überweisung per Paypal.