
Seien Sie dabei!


Wir suchen Pferdefreunde, die unseren Tierschutzpferden Mara Lou (27) und Wiluna (28 Jahre) ein schönes Zuhause in Gruppenhaltung bieten können. Die Stuten werden nicht als Reitpferde, nur in private Hände (kein Reitbetrieb) und auch getrennt vermittelt.


Rumänien: Einschläfern von gesunden Straßenhunden ist verfassungswidrig
Bukarest, 11.01.2012. Das Verfassungsgericht in Rumänien hat mit 8 Stimmen (und einer Gegenstimme) das Gesetz PL 912 zum Management von Hundepopulationen mittels Einschläferung als verfassungswidrig bezeichnet. Relevant hierbei sind insbesondere Artikel 7 und 8 des Gesetzes, die festlegen, unter welchen Voraussetzungen Hunde eingeschläfert werden dürfen. Dies bedeutet nun, dass mit Ausnahme tiermedizinischer Gründe die Einschläferung der Hunde verfassungswidrig ist. Vor diesem Hintergrund hat das Verfassungsgericht das Gesetz an die Kommission im Parlament zurückverwiesen.

Programmankündigung: 09.-11.03.2012. Tierschutztagung Bad Boll 2012 "Die Zukunft des Tierschutzes"
Seit Inkrafttreten des Tierschutzgesetzes 1987 veranstaltet die Evangelische Akademie Bad Boll Tierschutztagungen in Kooperation mit tierärztlichen Berufsverbänden und Tierschutzorganisationen. Bei der 20. Tagung wollen wir mit Fachleuten aus Veterinärmedizin, Rechtswissenschaften, Biologie und Theologie eine Bestandsaufnahme im Tierschutz vornehmen. Was hat sich in den letzten 25 Jahren verändert und zugunsten des Tierschutzes in Deutschland verbessert? Wie steht es heute um den Tierschutz und seine Rahmenbedingungen in der Gesellschaft? Und wir wollen die „Zukunft des Tierschutzes“ in den Blick nehmen:

Nachdem der Bundesrat sich am 25. November erneut für ein Verbot bestimmter Wildtierarten im Zirkus ausgesprochen hat, ist nun das Bundeslandwirtschaftsministerium gefordert, auf diese Forderung zu reagieren. Die Tierschutzverbände haben daher Bundesministerin Aigner aufgefordert eine Rechtsverordnung auf den Weg zu bringen, die das Mitführen von Wildtieren im Zirkus verbietet.

Neues Gesetz in Rumänien erlaubt Hundemord - VIER PFOTEN, TASSO und BMT wollen internationalen Druck für eine Rücknahme
(23.11.2011) Lange Zeit hatten die Tierschützer in Rumänien und ganz Europa dagegen angekämpft, nun wurde es am Dienstag trotzdem beschlossen: das unsinnige und tierfeindliche Gesetz, welches die Massentötung von Streunerhunden in Rumänien wieder legalisiert. Die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN, TASSO e. V. und der Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt) werden aber weiter kämpfen. Einsprüche beim nationalen Verfassungsgerichtshof wie auch Proteste in westeuropäischen Ländern sollen den rumänischen Präsidenten Traian Bâsescu dazu bewegen, das Gesetz nicht zu verabschieden. Weiterlesen
Schicksal besiegelt: Rumänische Straßenhunde werden getötet - Schnelle Proteste sind die letzte Chance der Hunde, jetzt mitmachen

Dringender Hilferuf aus Rumänien


(18.11.2011) Im Vorfeld der Fußball-Europameisterschaft 2012 hatte die ukrainische Regierung als Co-Gastgeber eine beispiellose Vernichtungsaktion gegen herrenlose Hunde gestartet. Nach Recherchen von Tierschützern wurden die Hunde nachts aufgegriffen, nachdem sie mit Futterködern betäubt wurden. Die benommenen Hunde, gefangen in Kartoffelsäcken, sollen in Sammelstellen transportiert und hier in mobilen Krematorien lebend verbrannt worden sein. Weiterlesen
Förderprogramm Katzenkastration

Die Generaldirektion Gesundheit und Verbraucher (DG SANCO) der Europäischen Kommission hat nun den Bericht über die Auswirkungen der Verordnung (EG) Nr. 1/2005 auf den Tierschutz beim Transport veröffentlicht. In diesem Bericht werden einige der Mängel dieser Verordnung analysiert und erkannt. Er bekräftigt, dass „weiterhin ernsthafte Tierschutzprobleme während des Transports bestehen“.
Pressemitteilung Animals Angels

Mit großer Mehrheit hat sich am 07.11.2011 der Agrarausschuss des Bundesrates für ein Mitführverbot von Affen, Elefanten, Bären, Giraffen, Nashörner und Flusspferde in Zirkussen ausgesprochen. Es wird erwartet, dass auch die Länder diesem Vorschlag am 25.11.2011 zustimmen. Der bmt begrüßt diesen wichtigen Etappensieg für mehr Tierschutz. Offen ist jedoch, ob Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner anhand dieser „politischen Steilvorlage“ bereit ist, ein entsprechendes rechtliches Verbot auf den Weg zu bringen oder ob man angesichts möglicher juristischer Schwierigkeiten weiter abwartet.

Tierschutzbündnis fordert Landesregierung zum Stopp der Affenhirnforschung auf: Ärzteverein übergibt 60.000 Unterschriften
(14.10.2011) Das baden-württembergische Tierschutzbündnis, darunter auch der bmt, schließt sich der Kampagnenforderung »Stoppt Affenqual in Tübingen« der bundesweiten Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche an und appelliert an die neue Landesregierung, es nicht der ehemals schwarz-gelben Koalition gleichzutun, die vehement an der Hirnforschung an Affen festhielt.
Annahme der Schriftlichen Erklärung Nr. 26/2011 stellt Etappensieg für den Tierschutz dar - Europäisches Parlament befasst sich mit der Kontrolle der Hundepopulation in Europa
Die fünf Europaabgeordneten Daciana Octavia Sârbu, Elisabeth Jeggle, Raül Romeva i Rueda, Adina-Ioana Vălean und Janusz Wojciechowski haben am 6. Juni 2011 eine "Schriftliche Erklärung" (Nr. 26/2011) eingereicht, die sich mit der Kontrolle der Hundepopulation in der Europäischen Union auseinandersetzt. Diese Erklärung wurde nun von der Mehrheit der EU-Parlamentarier gezeichnet. Dies ist ein wichtiger Etappensieg für den Tierschutz, denn die Erklärung stellt einen weiteren formellen Baustein dar, konkrete EU-rechtliche Regelungen zur tierschutzgerechten Kontrolle der Hundepopulationen in Europa zu erwirken.


Berlins Tierschützer fordern mehr Tierschutz im Roten Rathaus
(29.09.2011) Berlin bekommt eine neue Landesregierung – so viel ist sicher. Allerdings ist unklar, mit wem die SPD für die kommenden fünf Jahre ein Regierungsbündnis eingeht. Die drei im Berliner Tierschutzbündnis vertretenen Organisationen – der Bund gegen Missbrauch der Tiere, der Tierschutzverein für Berlin sowie die Tierversuchsgegner Berlin und Brandenburg – erwarten unabhängig vom Ausgang der Sondierungs- und Koalitionsgespräche ein deutliches Signal für mehr Tierschutz im Roten Rathaus.
Ein entsprechendes Zehn-Punkte-Programm haben sie am Donnerstag im Rahmen einer Aktion zum Welttierschutztag am Brandenburg Tor vorgestellt. Motto der Aktion: „Für mehr Tierschutz im Roten Rathaus“.
Das Zehn-Punkte-Progamm finden Sie hier (pdf-Datei). (Hinweis zum Bild: beim Anklicken erscheint es in höherer Auflösung)
Aktion in Berlin: Tierschützer sperren symbolisch Ilse Aigner in einen Kaninchenkäfig
(30.09.2011) Um auf diesen Missstand aufmerksam zu machen und ein klares Zeichen zu setzen, wird das Tierschutzbündnis "Kaninchenmast, nein danke" am Freitag, 30.09.2011 die Bundestierschutzministerin in einen Käfig stecken.
Im Februar dieses Jahres hat die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner, eine scharfe Haltungsverordnung für Mastkaninchen angekündigt. Sie reagierte damit auf die Forderung, endlich eine gesetzliche Grundlage für die Haltung von Mastkaninchen in Deutschland einzuführen.
Da aber bereits wenige Wochen nach der Ankündigung Stimmen aus dem Bundesministerium laut wurden, dass das vollmundige Versprechen nicht so ohne Weiteres umzusetzen sei, hat das Tierschutzbündnis eine Postkarten- und Mailaktion mit dem Titel "Frau Aigner, lassen Sie die Kaninchen frei" gestartet. Über 3.500 Menschen haben sich bisher an der Aktion beteiligt, siehe: http://www.kaninchenmast.info/wp/protestaktion-aigner/
Rumänischer Ausschuss spricht sich für Tötung von Hunden aus. Helfen Sie uns, die Annahme des Gesetzentwurfes durch die Abgeordnetenkammer zu verhindern!
In Rumänien wird derzeit über einen Gesetzentwurf beraten, der sich mit dem Umgang mit freilaufenden Hunden im Land auseinandersetzt und deshalb für das weitere Schicksal der Tiere entscheidend ist. Anbei veröffentlichen wir einen von uns übersetzen Brief einer engagierten Tierschützerin, Carmen Arsene, aus Rumänien. Wir möchten alle Tierfreunde bitten, an der Protestaktion teilzunehmen.

Der Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. (bmt) schreibt einen offenen Brief an die PHW-Gruppe (Marke Wiesenhof). Der Tierschutzverein reagiert damit auf dieARD-Sendung vom 31.08.2011 mit dem Titel „Das System Wiesenhof – Wie ein Geflügelkonzern Menschen, Tiere und die Umwelt ausbeutet“.
Die ARD hatte erschreckende Aufnahmen aus Mastställen der PHW-Gruppe bzw. beauftragten Partnerfirmen gezeigt. So konnte man Zeuge werden, wie brutal und tierverachtend mit Hühnern und Puten umgegangen worden ist. Das Fleisch der Tiere wird u. a. unter dem Handelsnamen Wiesenhof verkauft.
Den offenen Brief finden Sie hier.

Hilfe für Straßentiere in Europa - Petition an die EU
Jahr für Jahr sterben mitten in Europa Millionen Straßentiere in Tötungseinrichtungen oder aber in der „Freiheit“- an Hunger, Kälte, Krankheiten oder Gift. Europa muss endlich die Verantwortung für diese Tiere übernehmen. Ein erster wichtiger Schritt war 1999 der Vertrag von Lissabon (sog. EU-Reformvertrag), der die einzelnen Mitgliedstaaten auffordert, den Erfordernissen des Wohlergehens der Tiere als fühlende Wesen Rechnung zu tragen. Dieser Verpflichtung müssen nun Taten folgen.
Machen Sie mit und beteiligen Sie sich!
Vor wenigen Wochen hatte das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) ein sogenanntes „Eckpunktepapier“ zur Kaninchenmast vorgelegt. Dieses sollte als Grundlage einer Verordnung dienen, welche für die Kaninchenmast verbindliche Haltungsbedingungen vorschreiben soll. 
Tierschutzbericht der Bundesregierung 2011 veröffentlicht
(München, 17.08.2011) Trotz einiger guter Initiativen, die die Bundesregierung in den letzten vier Jahren im Bereich des Tierschutzes zu verzeichnen hat, mag der Tierschutzbericht den bmt nicht überzeugen.
Positiv zu werten sind sicherlich die Maßnahmen, die von Ministerin Aigner seit längerem als „Tierschutzpaket“ angekündigt wurden. Darunter fällt bspw. das Verbot des Schenkelbrandes bei Pferden, die Erarbeitung von rechtlich verbindlichen Haltungsanforderungen für Mastkaninchen oder die Überarbeitung des so genannten Säugetiergutachtens bzw. der Zirkusleitlinie.
In vielen Punkten sind die Maßnahmen jedoch aus Sicht des bmt enttäuschend, bspw. im Bereich der Tierversuche. Die Versuchstierzahlen steigen weiterhin stetig an, und durch eine 1:1-Umsetzung der EU-Tierversuchsrichtlinie nimmt sich die Bundesregierung sogar die Möglichkeit strengere und tierschutzgerechtere Regelungen zu erlassen. Bei den Tierversuchen büßt sie somit ihre Funktion als mögliche europäische Antriebsfeder für den Tierschutz ein.
Zentrale Forderungen der Tierschutzverbände nach einem Verbandsklagrecht auf Bundesebene oder einem Verbot des Mitführens von Wildtieren bei reisenden Zirkusunternehmen sind derzeit leider keine Themen, die auf der Agenda der Bundesregierung stehen.
Schlappe für Agrarlobby und Bundesregierung - Bundesverfassungsgericht kippt Kleingruppenkäfige für Legehennen



Keine Wildtiere im Zirkus! Aktuelle Mitmach-Aktion

Nach knapp zweijähriger Beratung hat das Europäische Parlament am 8. September mit großer Mehrheit einer Neufassung der Tierversuchsrichtlinie zugestimmt, mit der die bisherige aus dem Jahr 1986 aufgehoben wird.
Während der ursprüngliche Entwurf der EU-Kommission vom November 2008 noch zahlreiche Verbesserungen zum Schutz der Versuchstiere vorsah, bleibt die nun verabschiedete Richtlinie weit hinter den Forderungen des Tierschutzes zurück.

Der Bund gegen Missbrauch der Tiere e. V. (bmt) begrüßt ausdrücklich den Koalitionsvertrag 2010 - 2015 von SPD und Bündnis 90/Die Grünen, der zahlreiche Neuregelungen zum Tierschutz in Nordrhein-Westfalen vorsieht und bei einer konsequenten Umsetzung elementare Fortschritte für den ethisch motivierten Tierschutz mit Signalwirkung auf die Bundesebene bedeutet.
So sehen die Koalitionsvereinbarungen u. a. die konsequente Umsetzung des Staatsziels Tierschutz, die Einführung des Verbandsklagerechts für anerkannte Tierschutzverbände und eine konkrete Reduzierung der Tierversuche vor. Die Förderung tiergerechter Haltungsformen soll deutlich verstärkt werden und Tiertransporte sollen maximal acht Stunden dauern.

Der Agrarausschuss des Bundestages hat am 7.7.2010 erneut einen Antrag von Bündnis 90/Die Grünen abgelehnt, die eine Verbesserung der Haltungsbedingungen von Mastkaninchen gefordert hatten. Zuvor hatte der bmt zusammen mit anderen Tierschutzorganisationen vor dem Bundestag demonstriert, um auf die völlig tierschutzwidrigen Haltungsbedingungen aufmerksam zu machen und den Antrag von Bündnis 90/Die Grünen zu unterstützen. Das Tierschutzbündnis „Kaninchenmast, nein danke“ kämpft schon seit langem für die Einführung verbindlicher, artgerechter Haltungsvorschriften und damit die endgültige Abschaffung der tierquälerischen Käfighaltung in der industriellen Kaninchenmast.

25 Umwelt- und Tierschutzorganisationen, darunter der bmt, haben die Bundeskanzlerin in einem Offenen Brief aufgefordert, Abstand von einem jüngst erarbeiteten Kompromiss zwischen Walfangnationen und Walschutzstaaten zu nehmen. Der von Deutschland mit ausgehandelte Kompromiss hebt das Moratorium für den kommerziellen Walfang de faco auf und vergibt wieder kommerzielle Fangquoten, so die Kritik der 25 Verbände. Die Vorschläge hätten nicht den schrittweisen Ausstieg aus dem kommerziellen Walfang zum Ziel, sondern würden im Gegenteil den Walschutz um Jahre zurückwerfen.Lesen Sie hier den Offenen Brief an Angela Merkel

Für jahrzehntelange Niedrigstpreise im Milchsektor zahlen Kühe einen viel zu hohen Preis. Auf Hochleistung gezüchtet, vegetiert über ein Drittel der deutschen Milchkühe lebenslang fest angebunden in düsteren Ställen vor sich hin. Vor allem in baden-württembergischen Kleinbetrieben ist diese Tier verachtende Haltungsform noch immer weit verbreitet.
Unsere Bitte, keine Käfigeier zu verwenden, beantwortete die Presseabteilung von Ferrero im Grunde nur mit folgenden Worten: “Wir erhalten täglich eine Vielzahl ähnlicher Anfragen, denen allen nachzukommen unsere Möglichkeiten bei weitem übersteigen würden.”

Putenfleisch liegt im Trend: Der Verzehr hat sich in den letzten zehn Jahren auf 49 Millionen Puten pro Jahr verdoppelt – neue Videodokumentation belegt Tierquälerei – Bund gegen Missbrauch der Tiere fordert gesetzliche Haltungsverordnung