Ein unglaubliches Happy End!

Manche Geschichten sind so unglaublich, die kann nur das Leben selbst schreiben. Das kriegt kein Drehbuchautor in Hollywood so hin. Eine solche Geschichte ist gerade unseren Tierschutzkollegen in Kiskunhalas widerfahren. Am 31. Januar hat das Tierheim Kiskunhalas eine Schäferhündin aufgenommen, die von ungarischen Grenzpolizisten nahe der serbisch-ungarischen Grenze aufgegriffen wurde. Erle, so wurde die ältere Hündin im Tierheim getauft, war eine durchaus freundliche und sehr menschenbezogene Hündin, die jedoch aussah, wie eine Streunerin. Sie war zersaust und klapperdürr. Erle hatte einen serbischen Chip, war aber leider in keiner Datenbank registriert. Dies ließ der Tierheimleiterin jedoch keine Ruhe und wie es der Zufall wollte, kannte sie eine Frau in Serbien, die in einer Tierarztpraxis arbeitet und Ungarisch spricht. Und tatsächlich konnte diese einen Besitzer ausfindig machen, der sofort infomiert wurde. Das serbische Ehepaar kam sofort am nächsten Tag ins Tierheim, um Erle abzuholen. Zwei Jahre lang hatten sie ihre vermisste Hündin vergeblich gesucht, die Hoffnung aber nie aufgegeben, sie doch noch wiederzufinden. Zwischenzeitlich hatte der Tierheimtierarzt festgestellt, dass Erle von Geburt an taub war. Dies war nur niemanden aufgefallen, da Erle, die eigentlich Piroska heißt, zuhause einen Schäferhundkumpel namens Farkas an der Seite hat, an dem sie sich stark orientiert. Die Freude war auf allen Seiten natürlich riesengroß und Piroska überglücklich, dass sie nun wieder nach Hause durfte. Was für ein Happy End!

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