Bezirksparlament Berlin-Marzahn-Hellersdorf beschließt Auftrittsverbot für “Zirkusse mit Wildtieren”

Auf Initiative des “Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V Berlin” (bmt e.V. Berlin) hat die Gruppe von Bündnis 90/Die Grünen im Bezirksparlament Berlin-Marzahn-Hellersdorf einen Antrag für ein “Auftrittsverbot für Zirkusse mit Wildtieren” auf bezirkseigenen Flächen gestellt. Das dortige Bezirksparlament hat den Antrag auf seiner Sitzung am 27.04.17 beschlossen.

Damit ist Berlin-Marzahn-Hellersdorf nun der achte von zwölf Bezirken in Berlin, in dem solch ein entsprechendes Auftrittsverbot gilt.

Der bmt e.V. Berlin hat diesbzgl. mehrere Fraktionen in den Bezirksparlamenten der letzten noch fehlenden sechs Bezirke (Spandau, Reinickendorf, Lichtenberg, Mitte, Neukölln und Marzahn-Hellersdorf) im Herbst 2016 angeschrieben.

In Reinickendorf und Lichtenberg wurden entsprechende Anträge in den dortigen Bezirksparlamenten daraufhin gestellt. Sie sind bisher jedoch noch nicht abgestimmt. In Mitte wurde ein entsprechendes Verbot inzwischen bschlossen.

In Neukölln und Spandau hüllen sich die angeschriebenen Fraktionen (SPD, Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen) noch in Schweigen. Daher hat der bmt e.V. Berlin nun auch Kontakt zu den tierschutzpolitischen Sprechern auf Landesebene der drei Fraktionen aufgenommen. Der rot/rot/grüne Berliner Senat plant auch ein entsprechendes Verbot auf Landesebene.

 

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