
Seien Sie dabei!


Am 18. und 19. Mai tritt Benjamin A. Tomkins mit seiner Puppenfamilie im BKA Theater auf. Der Puppenflüsterer ist Comedian, Bauchredner,
Wir sagen schon heute herzlichen Dank für die Unterstützung und viel Erfolg auf der Bühne.
Ort:
BKA Theater
Mehringdamm 34
10961 Kreuzberg
Kartentelefon: 030/20 22 007
Beginn: 20.00 Uhr
Alle weiteren Infos unter http://www.puppenfluesterer.com/ und http://www.bka-theater.de/

Die Rettung von Tieren aus dem Ausland ist Tierschutz und kein Handel!

Aktuelle bmt Newsletter: Rumäniens Schande!
Die Hundefängermafia lässt nicht locker und gefährdet den Erfolg in Brasov! Hier den ganzen Newsletter lesen.

Hörenswert: Diskussion im Deutschlandfunk zum Thema: Artgerecht, vegetarisch oder gar vegan? Essgenuss ohne Tierleid
Im Deutschlandfunk gab es am 5.4. eine hörenswerte Diskussion zum Thema Tierhaltung und Tierschutz. Gesprächspartner waren Ulrike Höfken, Ministerin für Umwelt, Ernährung, Weinbau, Landwirtschaft und Forsten Rheinland-Pfalz, Petra Zipp, Vorsitzende des Bundes gegen Missbrauch der Tiere, Pfullingen, Dr. med. Matthias Ernst, Facharzt für Laboratoriumsmedizin und Naturheilverfahren und Christian Vagedes, Geschäftsführer der Veganen Gesellschaft Deutschland e.V., Berlin.
Hier können Sie den Beitrag noch mal hören



Fernseh-Tipp über die Haltung von Legehennen
Seit Januar 2012 ist EU-weit die Haltung von Legehennen in kleinen Käfigbatterien verboten. Ist das Problem der Käfighühner tatsächlich gelöst? In der ZDF-Sendung ZDF Zoom geht man auf die Spur, ob die jetzige Situation tatsächlich „Das Gelbe vom EI“ ist.
Hier der Link des Filmes in der ZDF-Mediathek

(28.03.2012) Während die Welt sich über die Hunde-Tötungen im Vorfeld der Fußball-Europameisterschaft in der Ukraine erregt, hat der Direktor der Stadtverwaltung Brasov, Flavius Barbulescu, einen perfiden Plan entwickelt und unbemerkt von der Öffentlichkeit vorangetrieben. In Codlea/Kreis Brasov soll – in unmittelbarer Nähe zu der Tierkörperbeseitigungsanlage der Firma Protan – ein Internierungslager für Straßenhunde entstehen. Wie die rumänische Tageszeitung „Buna Ziua Brasov“ (Guten Tag Brasov) am 21.03. berichtete, sollen die Arbeiten kurzfristig beginnen. Weiterlesen.

Das Tierschutzbündnis "Kaninchenmast, nein Danke" (bmt ist Partner) hat eine ungewöhnliche Aufkleber Kampagne gestartet. 
Das Europäische Parlament fordert die Abschaffung von Langstreckentransporten lebender Tiere in der EU. Schriftliche Erklärung 49/2011 angenommen ! Über 1 Million Bürger unterstützen die Kampagne.
Das Europäische Parlament hat die Schriftliche Erklärung 49/2011 „zur Festsetzung einer Obergrenze von 8 Stunden für die Beförderung von zur Schlachtung bestimmten Tieren in der EU“ angenommen. 378 Unterschriften (die Hälfte der Abgeordneten plus 1) waren erforderlich, um die Schriftliche Erklärung zur offiziellen Position des Parlaments werden zu lassen - diese Zahl wurde bereits einen Tag vor Fristende erreicht.
(15.03.2012) Aktivisten des „Bundes gegen Missbrauch der Tiere e.V. (bmt)“ haben vor dem Berliner Max-Delbrück-Centrum in Berlin-Buch (siehe Foto) und dem Roten Rathaus gegen den geplanten Bau eines neuen Tierversuchslabors demonstriert. Machen Sie JETZT bei der Petition mit, diese finden Sie hier.
(Petition bitte ausdrucken und per Post verschicken - Danke)
Bislang ohne Antwort, unser Schreiben an Klaus Wowereit.

Stoppt Affentransporte ins Labor - Unterstützen Sie Air Canadas Entscheidung, Affentransporte fürs Versuchslabor aufzugeben

(21.02.2012) Wenn es nach dem WDR geht, soll die Kultsendung „Tiere suchen ein Zuhause“ ab Mai nicht mehr von Dr. Claudia Ludwig moderiert werden. Die Verantwortlichen wünschen sich „frischen Wind“ für das mittlerweile über 20 Jahre alte Tierschutzformat.
Doch Claudia Ludwig ist mehr als eine Moderatorin, wie ihre zahlreichen Anhänger ins Gästebuch des WDR schreiben, um die Intendantin Monika Piel zu einer Rücknahme der Entscheidung zu bewegen. Weiterlesen.

(21.02.2012) Vor wenigen Tagen erhält eine Tierbesitzerin über ein öffentliches Forum eine Bilderserie eines Mitgliedes. Die Fotos zeigen einen Schäferhund, der offensichtlich für die sexuelle Befriedigung eines oder mehrerer Menschen auf dem Rücken liegend misshandelt wird. Seine unnatürlich vom Körper abgewinkelten Vorder- und Hinterläufe sind mit Drähten und Ketten gefesselt, ebenfalls die Schnauze, während sich Hände mit Gerätschaften an seinen Genitalien zu schaffen machen. Die Bildreihe lässt vermuten, dass der fürchterlich drangsalierte Hund die Quälereien im Zeichen der Lust nicht überlebt hat. Weiterlesen.

(16.02.2012) Zwischen den Bäumen hängt kopfüber eine tote Gans. So genannte Gänsereiter versuchen den Kopf des Tieres abzureißen – ein blutiges und würdeloses Spektakel, das Jahr für Jahr zu Rosenmontag in den Bochumer Stadtteilen Höntrop und Sevinghausen stattfindet. Das „Gänsereiten“, von seinen Anhängern als Tradition hochgeschätzt, wurde von spanischen Soldaten im 16. Jahrhundert ins Ruhrgebiet gebracht und bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts an noch lebenden Gänsen durchgeführt. Weiterlesen.
(15.02.2012) Der billige Welpe von dubiosen Händlern erweist sich nach wie vor als Risiko. Denn rund die Hälfte der als „Schnäppchen“ erworbenen Hunde ist so krank, dass der Tierarzt helfen muss. Dabei entstehen Kosten von bis zu einigen Tausend Euro. Dies ist eines der Ergebnisse der aktuellen Umfrage unter Hundebesitzern, vorgelegt von der im Sommer vergangenen Jahres ins Leben gerufenen „Arbeitsgemeinschaft Welpenhandel“. Gründungsmitglieder sind unter anderem der „Verband für das Deutsche Hundewesen“ (VDH), die „Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V.“ (TVT), der „Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V.“ (bmt) sowie die Tierschutzorganisation TASSO e.V. Mit ihrem Expertenwissen unterstützen die Arbeitsgemeinschaft außerdem Dr. Barbara Schöning, Fachtierärztin für Verhaltenskunde und Tierschutz, und Anja Schimak, Doktorandin am „Institut für Tierhygiene und Öffentliches Veterinärwesen“ in Leipzig. Weitere Informationen. 
bmt unterstützt eilige Aktion von Ärzte gegen Tierversuche
(14.02.2012) Die chinesische Fluglinie Hainan will in den nächsten Tagen eine Ladung Affen von China nach Kanada fliegen. Die Tiere sind für kanadische Labors bestimmt, wo sie ein qualvoller Tod erwartet.
Helfen Sie, dies zu verhindern!


Hier gehts zum Protest
Diese Tierschutzorganisationen unterstützen die Aktion von Ärzte für Tiere.
(07.02.2012)
(07.02.2012) Mastkaninchen werden in Deutschland meist im Käfig gehalten. Das Tierschutzbündnis „Kaninchenmast, nein danke“ (der bmt ist offizieller Partner) setzt sich seit Jahren für eine Haltungsverordnung ohne Käfig ein. Die zuständige Ministerin Aigner hat Anfang 2011 angekündigt, eine artgerechte Haltungsverordnung für Kaninchen zu erlassen. Im Entwurf der Verordnung ist die Käfighaltung aber weiterhin vorgesehen. In den letzten Monaten hat das Tierschutzbündnis, an dem sich über 80 Vereine beteiligen, diverse Aktionen durchgeführt, um auf die Problematik hinzuweisen und Frau Aigner zum Umdenken zu bewegen. Erst vor wenigen Wochen ist es einem Aktivisten von „Kaninchenmast, nein danke“ gelungen, Frau Aigner direkt mit dem Tierleid in der Kaninchenmast zu konfrontieren. Beim traditionellen Presserundgang auf der Grünen Woche stellte er sich mit einem Plakat vor Fr. Aigner und störte damit die Eröffnung der Messe. Der Aktivist ist anschließend von Sicherheitskräften abgeführt worden. Hunderte von Medien berichteten über die Aktion und die Forderung des Tierschutzbündnisses, weitere Informationen dazu.
(07.02.2012) Begeistert von dem großen Erfolg im Kampf für die rumänischen Straßenhunde wird sich Winni Winzig, der kleine Held auf vier Pfoten aus Astrid Pfeiffers gleichnamigem Buch, auch für seine vierbeinigen Gefährten im fernen Rumänien stark machen. Gemeinsam mit der Autorin will er Spenden für eine Kastrationsaktion sammeln.
Bitte unterstützen Sie ihn dabei!
Astrid Pfeiffer schreibt zu diesem Projekt auf ihrer Facebook-Seite:
"... Winni (Winzig) und ich haben uns daher entschlossen, gemeinsam mit dem bmt ein ganz konkretes Kastrationsprojekt ins Leben zu rufen, um die Arbeit des bmt zu unter-stützen. Für jedes verkaufte Winni-Buch wird eine Spende von 3,00 Eurohineinfließen, und auf den Messen steht unser Spendenspar-schwein samt Infomaterial dafür bereit. Wir denken zunächst einmal an eine Summe von 1250 Euro für die Kastration von 50 Hündinnen, die unter dem Schutz des bmt stehen. Das wird in den nächsten Wochen unser Ziel sein."


Wir suchen Pferdefreunde, die unseren Tierschutzpferden Mara Lou (27) und Wiluna (28 Jahre) ein schönes Zuhause in Gruppenhaltung bieten können. Die Stuten werden nicht als Reitpferde, nur in private Hände (kein Reitbetrieb) und auch getrennt vermittelt.



Rumänien: Einschläfern von gesunden Straßenhunden ist verfassungswidrig
Bukarest, 11.01.2012. Das Verfassungsgericht in Rumänien hat mit 8 Stimmen (und einer Gegenstimme) das Gesetz PL 912 zum Management von Hundepopulationen mittels Einschläferung als verfassungswidrig bezeichnet. Relevant hierbei sind insbesondere Artikel 7 und 8 des Gesetzes, die festlegen, unter welchen Voraussetzungen Hunde eingeschläfert werden dürfen. Dies bedeutet nun, dass mit Ausnahme tiermedizinischer Gründe die Einschläferung der Hunde verfassungswidrig ist. Vor diesem Hintergrund hat das Verfassungsgericht das Gesetz an die Kommission im Parlament zurückverwiesen.

Nachdem der Bundesrat sich am 25. November erneut für ein Verbot bestimmter Wildtierarten im Zirkus ausgesprochen hat, ist nun das Bundeslandwirtschaftsministerium gefordert, auf diese Forderung zu reagieren. Die Tierschutzverbände haben daher Bundesministerin Aigner aufgefordert eine Rechtsverordnung auf den Weg zu bringen, die das Mitführen von Wildtieren im Zirkus verbietet.

Neues Gesetz in Rumänien erlaubt Hundemord - VIER PFOTEN, TASSO und BMT wollen internationalen Druck für eine Rücknahme
(23.11.2011) Lange Zeit hatten die Tierschützer in Rumänien und ganz Europa dagegen angekämpft, nun wurde es am Dienstag trotzdem beschlossen: das unsinnige und tierfeindliche Gesetz, welches die Massentötung von Streunerhunden in Rumänien wieder legalisiert. Die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN, TASSO e. V. und der Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt) werden aber weiter kämpfen. Einsprüche beim nationalen Verfassungsgerichtshof wie auch Proteste in westeuropäischen Ländern sollen den rumänischen Präsidenten Traian Bâsescu dazu bewegen, das Gesetz nicht zu verabschieden. Weiterlesen
Schicksal besiegelt: Rumänische Straßenhunde werden getötet - Schnelle Proteste sind die letzte Chance der Hunde, jetzt mitmachen



Förderprogramm Katzenkastration

Die Generaldirektion Gesundheit und Verbraucher (DG SANCO) der Europäischen Kommission hat nun den Bericht über die Auswirkungen der Verordnung (EG) Nr. 1/2005 auf den Tierschutz beim Transport veröffentlicht. In diesem Bericht werden einige der Mängel dieser Verordnung analysiert und erkannt. Er bekräftigt, dass „weiterhin ernsthafte Tierschutzprobleme während des Transports bestehen“.
Pressemitteilung Animals Angels

Mit großer Mehrheit hat sich am 07.11.2011 der Agrarausschuss des Bundesrates für ein Mitführverbot von Affen, Elefanten, Bären, Giraffen, Nashörner und Flusspferde in Zirkussen ausgesprochen. Es wird erwartet, dass auch die Länder diesem Vorschlag am 25.11.2011 zustimmen. Der bmt begrüßt diesen wichtigen Etappensieg für mehr Tierschutz. Offen ist jedoch, ob Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner anhand dieser „politischen Steilvorlage“ bereit ist, ein entsprechendes rechtliches Verbot auf den Weg zu bringen oder ob man angesichts möglicher juristischer Schwierigkeiten weiter abwartet.
(14.10.2011) Das baden-württembergische Tierschutzbündnis, darunter auch der bmt, schließt sich der Kampagnenforderung »Stoppt Affenqual in Tübingen« der bundesweiten Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche an und appelliert an die neue Landesregierung, es nicht der ehemals schwarz-gelben Koalition gleichzutun, die vehement an der Hirnforschung an Affen festhielt.
Aktion in Berlin: Tierschützer sperren symbolisch Ilse Aigner in einen Kaninchenkäfig
(30.09.2011) Um auf diesen Missstand aufmerksam zu machen und ein klares Zeichen zu setzen, wird das Tierschutzbündnis "Kaninchenmast, nein danke" am Freitag, 30.09.2011 die Bundestierschutzministerin in einen Käfig stecken.
Im Februar dieses Jahres hat die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner, eine scharfe Haltungsverordnung für Mastkaninchen angekündigt. Sie reagierte damit auf die Forderung, endlich eine gesetzliche Grundlage für die Haltung von Mastkaninchen in Deutschland einzuführen.
Da aber bereits wenige Wochen nach der Ankündigung Stimmen aus dem Bundesministerium laut wurden, dass das vollmundige Versprechen nicht so ohne Weiteres umzusetzen sei, hat das Tierschutzbündnis eine Postkarten- und Mailaktion mit dem Titel "Frau Aigner, lassen Sie die Kaninchen frei" gestartet. Über 3.500 Menschen haben sich bisher an der Aktion beteiligt, siehe: http://www.kaninchenmast.info/wp/protestaktion-aigner/
Rumänischer Ausschuss spricht sich für Tötung von Hunden aus. Helfen Sie uns, die Annahme des Gesetzentwurfes durch die Abgeordnetenkammer zu verhindern!
In Rumänien wird derzeit über einen Gesetzentwurf beraten, der sich mit dem Umgang mit freilaufenden Hunden im Land auseinandersetzt und deshalb für das weitere Schicksal der Tiere entscheidend ist. Anbei veröffentlichen wir einen von uns übersetzen Brief einer engagierten Tierschützerin, Carmen Arsene, aus Rumänien. Wir möchten alle Tierfreunde bitten, an der Protestaktion teilzunehmen.

Der Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. (bmt) schreibt einen offenen Brief an die PHW-Gruppe (Marke Wiesenhof). Der Tierschutzverein reagiert damit auf dieARD-Sendung vom 31.08.2011 mit dem Titel „Das System Wiesenhof – Wie ein Geflügelkonzern Menschen, Tiere und die Umwelt ausbeutet“.
Die ARD hatte erschreckende Aufnahmen aus Mastställen der PHW-Gruppe bzw. beauftragten Partnerfirmen gezeigt. So konnte man Zeuge werden, wie brutal und tierverachtend mit Hühnern und Puten umgegangen worden ist. Das Fleisch der Tiere wird u. a. unter dem Handelsnamen Wiesenhof verkauft.
Den offenen Brief finden Sie hier.

Hilfe für Straßentiere in Europa - Petition an die EU
Jahr für Jahr sterben mitten in Europa Millionen Straßentiere in Tötungseinrichtungen oder aber in der „Freiheit“- an Hunger, Kälte, Krankheiten oder Gift. Europa muss endlich die Verantwortung für diese Tiere übernehmen. Ein erster wichtiger Schritt war 1999 der Vertrag von Lissabon (sog. EU-Reformvertrag), der die einzelnen Mitgliedstaaten auffordert, den Erfordernissen des Wohlergehens der Tiere als fühlende Wesen Rechnung zu tragen. Dieser Verpflichtung müssen nun Taten folgen.
Machen Sie mit und beteiligen Sie sich!
Vor wenigen Wochen hatte das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) ein sogenanntes „Eckpunktepapier“ zur Kaninchenmast vorgelegt. Dieses sollte als Grundlage einer Verordnung dienen, welche für die Kaninchenmast verbindliche Haltungsbedingungen vorschreiben soll. 
Tierschutzbericht der Bundesregierung 2011 veröffentlicht
(München, 17.08.2011) Trotz einiger guter Initiativen, die die Bundesregierung in den letzten vier Jahren im Bereich des Tierschutzes zu verzeichnen hat, mag der Tierschutzbericht den bmt nicht überzeugen.
Positiv zu werten sind sicherlich die Maßnahmen, die von Ministerin Aigner seit längerem als „Tierschutzpaket“ angekündigt wurden. Darunter fällt bspw. das Verbot des Schenkelbrandes bei Pferden, die Erarbeitung von rechtlich verbindlichen Haltungsanforderungen für Mastkaninchen oder die Überarbeitung des so genannten Säugetiergutachtens bzw. der Zirkusleitlinie.
In vielen Punkten sind die Maßnahmen jedoch aus Sicht des bmt enttäuschend, bspw. im Bereich der Tierversuche. Die Versuchstierzahlen steigen weiterhin stetig an, und durch eine 1:1-Umsetzung der EU-Tierversuchsrichtlinie nimmt sich die Bundesregierung sogar die Möglichkeit strengere und tierschutzgerechtere Regelungen zu erlassen. Bei den Tierversuchen büßt sie somit ihre Funktion als mögliche europäische Antriebsfeder für den Tierschutz ein.
Zentrale Forderungen der Tierschutzverbände nach einem Verbandsklagrecht auf Bundesebene oder einem Verbot des Mitführens von Wildtieren bei reisenden Zirkusunternehmen sind derzeit leider keine Themen, die auf der Agenda der Bundesregierung stehen.
Schlappe für Agrarlobby und Bundesregierung - Bundesverfassungsgericht kippt Kleingruppenkäfige für Legehennen



Keine Wildtiere im Zirkus! Aktuelle Mitmach-Aktion

Nach knapp zweijähriger Beratung hat das Europäische Parlament am 8. September mit großer Mehrheit einer Neufassung der Tierversuchsrichtlinie zugestimmt, mit der die bisherige aus dem Jahr 1986 aufgehoben wird.
Während der ursprüngliche Entwurf der EU-Kommission vom November 2008 noch zahlreiche Verbesserungen zum Schutz der Versuchstiere vorsah, bleibt die nun verabschiedete Richtlinie weit hinter den Forderungen des Tierschutzes zurück.

Der Agrarausschuss des Bundestages hat am 7.7.2010 erneut einen Antrag von Bündnis 90/Die Grünen abgelehnt, die eine Verbesserung der Haltungsbedingungen von Mastkaninchen gefordert hatten. Zuvor hatte der bmt zusammen mit anderen Tierschutzorganisationen vor dem Bundestag demonstriert, um auf die völlig tierschutzwidrigen Haltungsbedingungen aufmerksam zu machen und den Antrag von Bündnis 90/Die Grünen zu unterstützen. Das Tierschutzbündnis „Kaninchenmast, nein danke“ kämpft schon seit langem für die Einführung verbindlicher, artgerechter Haltungsvorschriften und damit die endgültige Abschaffung der tierquälerischen Käfighaltung in der industriellen Kaninchenmast.

25 Umwelt- und Tierschutzorganisationen, darunter der bmt, haben die Bundeskanzlerin in einem Offenen Brief aufgefordert, Abstand von einem jüngst erarbeiteten Kompromiss zwischen Walfangnationen und Walschutzstaaten zu nehmen. Der von Deutschland mit ausgehandelte Kompromiss hebt das Moratorium für den kommerziellen Walfang de faco auf und vergibt wieder kommerzielle Fangquoten, so die Kritik der 25 Verbände. Die Vorschläge hätten nicht den schrittweisen Ausstieg aus dem kommerziellen Walfang zum Ziel, sondern würden im Gegenteil den Walschutz um Jahre zurückwerfen.Lesen Sie hier den Offenen Brief an Angela Merkel

Für jahrzehntelange Niedrigstpreise im Milchsektor zahlen Kühe einen viel zu hohen Preis. Auf Hochleistung gezüchtet, vegetiert über ein Drittel der deutschen Milchkühe lebenslang fest angebunden in düsteren Ställen vor sich hin. Vor allem in baden-württembergischen Kleinbetrieben ist diese Tier verachtende Haltungsform noch immer weit verbreitet.
Unsere Bitte, keine Käfigeier zu verwenden, beantwortete die Presseabteilung von Ferrero im Grunde nur mit folgenden Worten: “Wir erhalten täglich eine Vielzahl ähnlicher Anfragen, denen allen nachzukommen unsere Möglichkeiten bei weitem übersteigen würden.”

Putenfleisch liegt im Trend: Der Verzehr hat sich in den letzten zehn Jahren auf 49 Millionen Puten pro Jahr verdoppelt – neue Videodokumentation belegt Tierquälerei – Bund gegen Missbrauch der Tiere fordert gesetzliche Haltungsverordnung